Nach restlos ausverkauften Touren durch Deutschland und Österreich zählt Anda Morts längst zu den spannendsten neuen Stimmen im deutschsprachigen Indie-Punk. Der Musiker aus Linz veröffentlicht seit 2022 unter seinem Künstlernamen eigene Songs und hat sich mit seinem Debütalbum „ANS“ eine stetig wachsende Fanbase sowie viel Lob von Medien und Kritiker:innen erspielt.
„Authentisch und kein Arschloch zu sein find ich wichtig“ – dieser Leitsatz zieht sich konsequent durch Anda Morts’ Musik. Ohne künstliche Attitüde singt der Mittzwanziger über das Lebensgefühl zwischen 20 und 30: über Zweifel, Wut, Desillusionierung, Antriebslosigkeit und das Gefühl, manchmal einfach festzustecken. Seine Texte sind unmittelbare Momentaufnahmen seines Innenlebens – ehrlich, roh und nahbar. Gitarre in der Hand, Gedanken im Kopf, Worte auf Papier.
Seinen kreativen Prozess beginnt Anda Morts bewusst in der Isolation. Produziert wird überwiegend allein im WG-Zimmer, in klassischer DIY-Manier, LoFi at it‘s best. Punkrock ist dabei der prägendste Einfluss – das Genre, das ihn schon früh zur Musik gebracht hat. Mit elf Jahren begann er Schlagzeug zu spielen, gründete wenig später seine erste Punkband und brachte sich auf einer kaputten Gitarre selbst das Songwriting bei. Der Wechsel von englischen zu deutschen Texten erfolgte früh und konsequent.
Neben seinem Soloprojekt ist Anda Morts auch Schlagzeuger der WG-Band „Die Partie“, die „irgendwie Punk, irgendwie auch nicht“ ist. Während die Aufnahmen oft reduziert und intim daherkommen, zeigt sich live die andere Seite: hochenergetische Shows, schrammelnde Gitarren, eingängige Hooklines und Moshpits inklusive. Anda Morts hat sich damit jedenfalls als feste Größe im heimischen Musikkosmos etabliert – ehrlich, direkt und mit einem Indie-Punk-Sound, der den Nerv einer ganzen Generation trifft.
