Pop ist tot. Punk war nie zu fassen. Hardcore? Auch erledigt. Was bleibt, ist SALÒ – der Anarcho-Pop-Punk-Poet aus Wien, der mit emotionalem Punch und scharfer Gesellschaftskritik die Clubbühnen zum Beben bringt. Nach seinem umjubelten Album „Problemzone Mensch“ (2024) folgte mit dem Longplayer „Hardcore“ im April 2026 die nächste Eskalationsstufe: eine Liturgie für verlorene Seelen mit Glitzer unterm Auge und schwächelndem WLAN.
Neue Hymnen für kaputte Herzen, neue Looks für kaputte Körper. Zwischen Punk, Electroclash und Kapitalismus-Therapie singt SALÒ in den zehn Songs darauf von Liebe, Wut und Überforderung im Jetzt. Mit süffisantem Spott, bedingungsloser Selbstironie und radikaler Verletzlichkeit macht SALÒ Musik für eine überreizte Generation – laut, widerspenstig, tanzbar – und jede seiner Zeilen trifft mitten ins Herz. Und auch live gibt SALÒ sich wütender, lauter und intimer denn je.
Denn SALÒ ist Pop mit Haltung, Glamour mit Dreck, Punk mit Synthesizer. Wer ihn live erlebt, weiß: das ist keine Show – das ist Eskalation mit Tiefgang. SALÒ tanzt auf den Trümmern von Männlichkeit, Moral und Mainstream. Er macht Krach, der bleibt.
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